VITAMIN B12 FORTE Hevert injekt Inj.-Lsg.Amp. 10X2 ml
Abb. ähnlich
In der Weiherwiese 1
55569 Nußbaum
Deutschland
Webseite: https://www.hevert.de
Tel: +49 6751 910-0
E-Mail: info@hevert.de
| PZN | 04836089 |
| Anbieter | Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG |
| Packungsgröße | 10X2 ml |
| Packungsnorm | N2 |
| Darreichungsform | Injektionslösung |
| Produktname | Vitamin B12 forte Hevert injekt |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Cyanocobalamin |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
- Das Präparat wird in der Regel intramuskulär verabreicht (in einen Muskel eingespritzt).
- Es kann aber auch langsam intravenös oder subkutan gegeben (in eine Vene oder unter die Haut gespritzt) werden.
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat.
- Zu Beginn der Behandlung wird in den ersten Wochen nach Diagnosestellung 1 ml des Präparates zweimal pro Woche verabreicht (entsprechend je 1500 µg Cyanocobalamin). Der verbleibende Rest der Ampulle ist zu verwerfen.
- Bei nachgewiesener Vitamin B12-Aufnahmestörung im Darm werden anschließend 100 µg Cyanocobalamin einmal im Monat verabreicht.
- Dauer der Anwendung
- Vitamin B12 ist zur längeren Anwendung bestimmt. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Überdosierung und andere Anwendungsfehler
- Anwendung einer zu großen Menge
- Vergiftungen oder Überdosierungserscheinungen sind nicht bekannt.
- Anwendung wurde abgebrochen oder unterbrochen
- Bei einer Unterbrechung der Behandlung gefährden Sie den Behandlungserfolg! Sollten bei Ihnen unangenehme Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über die weitere Behandlung.
- Anwendung einer zu großen Menge
- Anwendungsgebiete
- Vitamin B12-Mangel, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.
- Vitamin B12-Mangel kann sich in folgenden Krankheitsbildern äußern:
- Hyperchrome makrozytäre Megaloblastenanämie (Perniciosa, Biermer-Anämie, Addison-Anämie; dies sind Reifungsstörungen der roten Blutkörperchen).
- Funikuläre Spinalerkrankung (Rückenmarkschädigung).
- Ein labordiagnostisch gesicherter Vitamin B12-Mangel kann auftreten bei:
- jahrelanger Mangel- und Fehlernährung (zum Beispiel durch streng vegetarische Kost),
- Malabsorption (ungenügende Aufnahme von Vitamin B12 im Darm) durch
- ungenügende Produktion von Intrinsic factor (ein Eiweiß, das in der Magenschleimhaut gebildet und zur Aufnahme von Vitamin B12 benötigt wird),
- Erkrankungen im Endabschnitt des Ileums (Teil des Dünndarms), zum Beispiel Sprue,
- Fischbandwurmbefall oder
- Blind-loop-Syndrom (Änderung des Darmverlaufs nach Magenoperation),
- angeborenen Vitamin B12-Transportstörungen.
Der Wirkstoff ist eine Vorstufe des Vitamin B12 und wird im Körper zu diesem umgewandelt. Vitamin B12 ist im Körper unter anderem an der Blutbildung beteiligt.
- Wann dürfen Sie das Präparat nicht anwenden?
- Das Präparat darf nicht angewendet werden bei Unverträglichkeit eines Bestandteils.
- In Einzelfällen wurden Hauterscheinungen (Akne sowie ekzematöse und urtikarielle Arzneimittelreaktionen) und Überempfindlichkeitserscheinungen (anaphylaktische bzw. anaphylaktoide Reaktionen) beobachtet.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
- Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt.
- Chemische Unverträglichkeiten (Inkompatibilitäten)
- Aufgrund der Instabilität von Vitamin B12 kann durch Zumischung anderer Arzneistoffe ein Wirkverlust des Vitamins auftreten.
- Die empfohlene tägliche Vitamin B12-Zufuhr in der Schwangerschaft und Stillzeit beträgt 4 µg. Nach den bisherigen Erfahrungen haben höhere Anwendungsmengen keine nachteiligen Auswirkungen auf das ungeborene Kind.
- Vitamin B12 wird in die Muttermilch ausgeschieden.
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Keine bekannt.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.